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Wendelstein auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde

Seit Oktober hat sich einiges getan beim Thema Fairtrade: Es wurden fast 200 Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe, Vereine und Schulen in Wendelstein schriftlich über die Kampagne „Fairtrade-Gemeinde Wendelstein“ informiert und um Mitwirkung gebeten.


Die Rückmeldungen haben gezeigt: in der Wendelsteiner Bevölkerung ist der faire Handel ein wichtiges Thema. Fast alle Wendelsteiner Schulen beteiligen sich bereits mit Aktionen zum fairen Handel. Zum Teil wird sogar überlegt „Fairtrade-Schule“ zu werden. Von den Wendelsteiner Kirchengemeinden und Vereinen kamen ebenfalls erfreuliche Rückmeldungen.


Bemerkenswert ist die Zahl der Einzelhändler, die in der Marktgemeinde Wendelstein bereits fair gehandelte Waren im Sortiment haben. Hierbei handelt es sich nicht nur um die klassischen Lebensmitteleinzelhändler. Auch zwei Textilhändler vertreiben Produkte aus fairem Handel.


In der Rathausverwaltung werden immer mehr Produkte aus fairem Handel beschafft.


Beispielsweise wurden beim Wendelsteiner Seniorennachmittag neben Tee und Kaffee auch die Plätzchen und Lebkuchen für die Gäste aus fairem Handel gereicht. Die Schokoladenweihnachtsmänner, die an die Senioren verschenkt wurden, waren aus fairem Handel. Gleiches galt für die Geschenke an die Helfer.


Im gemeindlichen Bauhof wurde zwischenzeitlich die Arbeitskleidung auf einen Hersteller umgestellt, der auf Bekleidung aus fair gehandelter Baumwolle setzt.


Derzeit ist der Markt Wendelstein noch auf der Suche nach engagierten Mitstreitern, die sich bereits mit diesem Thema befassen oder sich zukünftig intensiv mit Fairtrade beschäftigen möchten. Interessenten melden sich bitte im Baureferat des Marktes Wendelstein bei Herrn Christoph Winkelbauer (christoph.winkelbauer@wendelstein.de oder 09129/401-143).


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Info zu „Transfair“:

TRANSFAIR, der Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e. V., handelt als unabhängige Siegelinitiative nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. Der Faire Handel hat das Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern. Rund 1,5 Millionen Bauern und Plantagenarbeiter in 58 Ländern profitieren bereits vom Fairen Handel.


Info zu „Fairer Handel“:

Ziel des fairen Handels ist es, wirtschaftlich benachteiligte Kleinbauern und Arbeiter in der dritten Welt mit Hilfe des fairen Handels nachhaltig zu unterstützen und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu fördern und zu verbessern.

Fairer Handel bedeutet, dass Produkte unter Bedingungen erzeugt werden, die es dem Erzeuger ermöglicht mit seinen Produkten ein ausreichend hohes Einkommen für sich und seine Familie zu erwirtschaften.



Letzte Änderung: 05.12.2018 10:13 Uhr