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10.000 Euro Spende aus Wendelstein für die Palliativstation der Kreisklinik Roth

„Ich bin stolz darauf, so viele rührige und aktive Bürger in meiner Gemeinde zu haben mit so einer tollen sozialen Ader", war Wendelsteins Bürgermeister Werner Langhans beeindruckt vom Spendenergebnis. Er beließ es nicht dabei, sondern rundete für die Marktgemeinde auf die „magische Grenze" von 10.000 € auf. Diese Gesamtspende für das Kreisklinikum Roth mit deren Palliativstation ist das Ergebnis verschiedener Benefizaktionen seit Januar 2019.


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Die Spendenübergabe von insgesamt 10.000 € fand bewusst im „Jump Fitness"-Sportstudio statt: Durch kulturelle Aktionen und sportliche Folgeaktionen sowie vor allem viele private Spenden aus der Bevölkerung kam diese Summe als gemeinsame Aktion des Wendelsteiner Jugendtreffs „downstairs" mit dem „Jump Fitness" zustande, wie Harald Schwarz als Leiter des Jugendbüros die besondere und durchwegs „positive" Kettenreaktion der letzten Wochen zu Beginn der Übergabefeier erläuterte. Den Grundstock dazu bildete ein Benefizfestival mit fränkischen Musikbands, das vom 18. bis 20. Januar 2019 im Jugendtreff „downstairs" stattfand.


Die dabei eingegangenen Spende von insgesamt 4.400 € erhielten jeweils zur Hälfte die Palliativstationen der Krankenhäuser in Fürth und Roth, zumal auch die Sponsoren des Festivals mit den hiesigen Gemeindewerken, dem „Jump Fitness", der Firma „Fliesen Max Häring", den „Getränkerittern", Puchta-Immobilien und weiterer auswärtiger Geldgeber die Spendensammlung unterstützten. Spontan veranstalteten zudem die „Bambinis" als Nachwuchskicker vom TSV Röthenbach St.Wolfgang am 20. Januar 2019 ein Hallenfußballturnier und sammelten hier ebenfalls Spenden. Als weiterer Förderer rundete die Firma „Elektro Ströbel" danach die bei diesem Fußballturnier eingegangenen Spenden in Anerkennung der Idee auf 1.000 € auf.


„Charity-Cycling" im Jugendtreff-Saal

Auch der Jugendtreff und „Jump Fitness" waren weiterhin vom Spendensammel-Virus" erfasst: Bei einem „Charity-Cycling" mit 33 Teilnehmern wurden an einem Nachmittag mit mehrstündigem Radfahrtraining im Jugendtreff und anschließender Stärkung durch die Metzgerei Georg Böhm weitere Spenden eingesammelt und auch in den Räumen des Sportstudios standen Spendenbo-xen. So kamen nochmals über 1500 € zusammen, die von Joachim Hopfinger als Inhaber des Sportstudios auf 2000 € aufgestockt wurden. Die Spendenboxen im „Jump Fitness" erbrachten zudem im Februar weitere Spenden.


Noch mehr Geld kam durch fortgesetzte Spendenaktionen verstärkt auch von Privatpersonen und weitere örtliche Firmen zusammen und ein Aufruf in den sozialen Medien auf einer fb-Seite mit Bezug zu Wendelstein ließ die Spendensumme zusätzlich wachsen. Alle Spendenbeiträge zusammengenommen, kamen so mehr als 8000 € zusammen, die Bürgermeister Werner Langhans bei der jetzigen Spendenübergabe gern auf die stattliche Summe von 10.000 € aufrundete. Sowohl Harald Schwarz als Mitorganisator seitens des Jugendbüros, wie auch nach ihm Werner Langhans, zeigten sich von dieser Spendenbereitschaft beeindruckt.


Stolz auf so viele rührige und aktive Bürger

In seinem Gruß- und Dankeswort zeigte sich der Bürgermeister von der Spendenbereitschaft in der Bevölkerung beeindruckt und bekannte „Ich bin stolz darauf, so viele rührige und aktive Bürger in meiner Gemeinde zu haben mit so einer tollen sozialen Ader". Die Sponsoren und Förderer sowie weitere Spender aufführend, dankte er allen Beteiligten für ihren zeitlichen Einsatz bei den verschiedenen Aktionen. Danach erhielten Dieter Debus, Gesamtleiter „Pflege" am Kreisklinikum Roth, und Stefan Wiesmüller, Leiter der Palliativstation, sowie Werner Rupp als Klinikums-Vorstand in drei Spendenboxen die in den letzten Wochen gesammelten Spenden.


Auch Werner Rupp gab im Namen des Kreisklinikums Roth gern Lob und Dank an die zahlreichen Spender, Förderer und Organisatoren zurück und würdigte die Spendenaktionen als „Ungewöhnliches wie tolles Ereignis", zumal die Spenden von den Jüngsten mit den Röthenbacher „Bambinis" bis hin zu Privatpersonen und örtlichen Geschäften stammten und damit sprichwörtlich „Jung und Alt" hier sich eingebracht hatten. Die Spendensumme soll, wie die weiteren Vertreter des Klinikums erklärten, für den Ankauf einer mobil einsetzbaren Anlage zur Musiktherapie in der Palliativstation verwendet werden.


Bericht und Bild: Dr. Jörg Ruthrof


Letzte Änderung: 11.02.2019 08:45 Uhr